Mäuse und Ratten im Garten? Wenn Vorbeugung nicht mehr ausreicht, rechtzeitig handeln

Mäuse und Ratten im Garten können Ernte, Wurzeln und gelagerte Vorräte beschädigen und mit der Zeit näher an das Haus gelangen. Eine gep flegte Umgebung, die Begrenzung von Nahrungsquellen und ein guter Schutz von Gartenbauten helfen, das Risiko ihres Auftretens zu verringern.

8.7.2026

Angefressene Ernte, Baue, beschädigte Wurzeln oder Kot neben dem Gartenhaus sind ein Zeichen dafür, dass Nagetiere nicht weit entfernt sind. Mäuse und Ratten können im Garten schnell Schäden verursachen. Ein noch größeres Problem entsteht, wenn sie in Garage, Holzschuppen, Keller oder Haus eindringen. Deshalb ist es wichtig, früh zu handeln und die Lösung an das Ausmaß des Problems anzupassen.

Räumen Sie zunächst die Umgebung auf, entfernen Sie Nahrungs- und Wasserquellen und verschließen Sie Zugänge zu Gartenbauten. Bei geringer Aktivität können mechanische Fallen eingesetzt werden. Rodentizide sind sinnvoll, wenn Vorbeugung und mechanische Lösungen nicht ausreichen. Im Freien dürfen sie nur so verwendet werden, wie es das Etikett erlaubt – in geeigneten gesicherten Köderstationen.

Woran erkennen Sie Nagetiere im Garten?

  • Angeknabberte Früchte, Knollen, Samen oder Setzlinge
  • Beschädigte Wurzeln und junge Pflanzen
  • Baue oder Löcher im Boden an Gartenrändern und rund um Gebäude
  • Kot in der Nähe von Gartenhaus, Holzschuppen, Garage oder Komposter
  • Angeknabberte Säcke mit Saatgut, Tierfutter oder anderen Vorräten
  • Nagespuren an Gartenbauten, Zäunen oder Holzelementen

5 vorbeugende Maßnahmen

  1. Verstecke entfernen: Hohes Gras sowie Haufen aus Ästen, Brettern und Gartenabfällen schaffen sichere Rückzugsorte für Nagetiere.
  2. Den Komposter nicht zur Nahrungsquelle werden lassen: Geben Sie keine Lebensmittel auf offenen Kompost, die Nagetiere anlocken. Halten Sie den Kompostbereich ordentlich und pflegen Sie ihn regelmäßig.
  3. Saatgut und Tierfutter in geschlossenen Behältern aufbewahren: Säcke mit Vorräten sind sehr attraktiv; verwenden Sie robuste und gut verschlossene Behälter.
  4. Zugänge zu Gartenhaus, Garage und Holzschuppen verschließen: Kontrollieren Sie Türen, Rohre und andere Durchgänge und dichten Sie mögliche Eintrittsstellen ab.
  5. Bei geringer Aktivität mechanische Fallen einsetzen: Wenn es sich um eine einzelne Maus handelt und die Aktivität früh erkannt wurde, sind mechanische Fallen eine sinnvolle erste Lösung.

→ Lesen Sie auch: Wie wird man Mäuse ohne Gift los?

Wann reicht Vorbeugung nicht mehr aus?

Wenn Nagetiere trotz vorbeugender Maßnahmen weiterhin auftreten, Schäden wiederkehren oder die Tiere in benachbarte Gebäude eindringen, kann ein Rodentizidköder sinnvoll sein. Wichtig ist jedoch, den Köder entsprechend der Umgebung auszuwählen und verantwortungsvoll einzusetzen.

Wichtig: Köder gehören nicht zwischen Gartenbeete. Legen Sie Rodentizidköder nicht offen auf den Boden, zwischen Gemüse, neben Kulturpflanzen oder direkt in Baue. Verwenden Sie sie nur an den auf dem Produktetikett zugelassenen Stellen und auf die dort beschriebene Weise sowie in geeigneten gesicherten Köderstationen.

Welche Ratimor Lösung sollten Sie wählen?

Situation

Empfohlene Lösung

Warum

Feuchte Bereiche rund um Gebäude, Gartenhaus, Garage

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Routinemäßige Bekämpfung unter feuchten Bedingungen

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Geschützter Innenbereich mit vielen anderen Nahrungsquellen

Ratimor PLUS Weichköder

Weiche und saftige Formulierung mit sehr hoher Köderakzeptanz.

Warum ist die Köderakzeptanz wichtig?

Im Garten und rund um das Haus stehen Nagetieren häufig viele alternative Nahrungsquellen zur Verfügung. Vergleichstests haben gezeigt, dass Weichköder die höchste Köderakzeptanz unter den Köderformulierungen aufweisen. Eine hohe Akzeptanz ist daher besonders wichtig, wenn der Köder mit Samen, Früchten, Tierfutter oder anderen Nahrungsquellen konkurrieren muss.

5 Regeln für den verantwortungsvollen Einsatz von Rodentiziden

  • Lesen Sie immer zuerst das Produktetikett.
  • Legen Sie den Köder in eine gesicherte Köderstation und befestigen Sie ihn nach Möglichkeit.
  • Legen Sie Köder nicht offen im Garten oder direkt auf den Boden.
  • Kontrollieren Sie die Köder regelmäßig und ergänzen Sie sie gemäß den Anweisungen.
  • Entfernen Sie verendete Nagetiere und beseitigen Sie gleichzeitig Nahrungs- und Wasserquellen sowie Verstecke.

Häufig gestellte Fragen

Entfernen Sie zunächst Nahrungs- und Wasserquellen sowie Verstecke und setzen Sie bei geringer Aktivität mechanische Fallen ein. Besteht das Problem weiter, ist ein Rodentizidköder nur dort sinnvoll, wo dies laut Etikett zulässig ist.